Tätigkeitsschwerpunkte

Die Berufsordnung für Rechtsanwälte wurde mit Beschluss der 5. Sitzung der 3. Satzungsversammlung bei der Bundesrechtsanwaltskammer vom 07.11.2005 in Berlin mit Wirkung ab dem 01.03.2006 dahingehend geändert, dass die bislang vorgenommene Unterscheidung in Interessen- und Tätigkeitsschwerpunkte nicht mehr gilt.

§ 7 Berufsordnung der Rechtsanwälte (BORA) enthält nun folgende Regelung:
Absatz 1:
Unabhängig von Fachanwaltschaftsbezeichnungen darf Teilbereiche der Berufstätigkeit nur benennen, wer seinen Angaben entsprechende Kenntnisse nachweisen kann, die in der Ausbildung, durch Berufstätigkeit, Veröffentlichungen oder in sonstiger Weise erworben wurde. Wer qualifizierte Zusätze verwendet, muss zusätzlich über entsprechende theoretische Kenntnisse verfügen und auf dem benannten Gebiet in erheblichem Umfang tätig gewesen sein.
Absatz 2:
Benennungen nach Absatz 1 sind unzulässig, soweit sie die Gefahr einer Verwechslung mit Fachanwaltschaften begründen oder sonst irreführend sind.
Absatz 3:
Die vorstehenden Regelungen gelten für Berufsausübungsgemeinschaften nach § 9 entsprechend.

§ 9 BORA enthält folgende Regelung:
Bei gemeinschaftlicher Berufsausübung, soweit sie in einer Sozietät, Partnerschaftsgesellschaft oder in sonstiger Weise (Anstellungsverhältnis, freie Mitarbeit) mit sozietätsfähigen Personen im Sinne des § 59 a Bundesrechtsanwaltsordnung erfolgt, darf eine Kurzbezeichnung geführt werden. Diese muss bei der Unterhaltung mehrerer Kanzleien einheitlich geführt werden.

Die Kanzlei Brüggen – Rechtsanwälte übt ihre Tätigkeit als Kompetenzteam aus. Der alleinige Inhaber der Kanzlei ist Herr Rechtsanwalt Georg Brüggen, der gemäß § 9 BORA mit den weiteren Rechtsanwälten in beruflicher Zusammenarbeit durch Anstellungsverhältnisse oder freie Mitarbeit steht. Eine außenwirksame Sozietät wird nicht begründet.