Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung)
Im Mittelalter haben sich schon Organisationsformen des Handwerks herausgebildet. Die erste gesetzliche Anerkennung fanden die Handwerksorganisationen in der preußischen „Allgemeinen Gewerbeordnung“ vom 17.01.1845.  Im dritten Reich wurden die Handwerkskammern aufgelöst und in die Gauwirtschaftskammern integriert. 1953 stellten die Besatzungsmächte das Handwerksrecht durch das Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) auf eine neue Rechtsgrundlage. Die Organisationsstruktur sowie die Aufgaben und die Finanzierung sind im vierten Teil geregelt.

Derzeit existieren 54 Handwerkskammern in Deutschland mit mehr als 850.000 Mitgliedern.