Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge

Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge – die Kehrseite der Medaille zeigt sich in der Krise der Tochtergesellschaft

Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge werden meist zwischen Konzernunternehmen abgeschlossen, um dem Wunsch der Muttergesellschaft nach operativer Kon¬trolle und/oder steuerlicher Vereinfachung nachzukommen. Aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ergibt sich für die Muttergesellschaft die Pflicht, künftige Ver¬luste ihrer Tochtergesellschaft auszugleichen. Gerät die Tochtergesellschaft in eine Krise, so zeigen sich die Nachteile des Vertrages. Werden hier Fehler bei der Beendigung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages gemacht, so kann der Insolvenzverwalter unter bestimmten Umständen die Muttergesellschaft in die Haftung nehmen.

Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge – die Kehrseite der Medaille zeigt sich in der Krise der Tochtergesellschaft