Hochschulrecht

Hochschulrecht ist der Oberbegriff für ein Rechtsgebiet mit Bezügen zu verschiedenen Rechtsmaterien. Es umfasst den gesamten Bereich der unterschiedlichen Verhältnisse der Studienplatzbewerber, Studenten, Mitarbeiter, Dozenten und Hochschullehrer zur Hochschule.

Das Hochschulrecht hat insbesondere in den neunziger Jahren eine rasante Entwicklung erfahren. In diesem Zeitraum machte der Bund nur selten von seiner Gesetzgebungskompetenz Gebrauch. Elektronische Medien, Europäisierung und Globalisierung beeinflussen die Hochschullandschaft und stellen diese vor immer neue rechtliche Probleme. Wegen des 1999 begonnenen Bologna-Prozesses wird sich die Struktur des Hochschulstudiums bis zum Jahre 2010 wesentlich verändern. Derzeit werden die Diplomstudiengänge in Deutschland und 45 europäischen Ländern sukzessive auf die neuen Master- und Bachelor-Abschlüsse umgestellt und neue Prüfungsordnungen geschaffen. Den rechtlichen Rahmen für Studierende in Sachsen bilden das Hochschulrahmengesetz, das Sächsische Hochschulgesetz und das Sächsische Hochschulzulassungsgesetz.

Rechtliche Grundlagen im Freistaat Sachsen
Sächsisches Hochschulgesetz

Sächsische Hochschulgebührenverordnung

Sächsisches Hochschulzulassungsgesetz

Sächsische Studienplatzvergabeverordnung
 
Einzelfragen des Hochschulrechts